Stechschutzschürzen

Stechschutzschürzen 

Mitarbeiter in Schlachtereien und auf Schlachthöfen sind mit blutigen Arbeiten befasst. Im Akkord töten und zerlegen sie Tiere mit scharfen Werkzeugen und Ausbeinmessern. Ohne durchstichsichere Stechschutzschürzen besteht erhöhte Unfallgefahr. Verletzungen sind besonders wegen der möglichen Kontaminierung mit Tierblut ein Problem. Vorbeugung ist besser als jedes Risiko, das man eingeht.

Stechschutz im Fleischereigewerbe

Eine simple PU-Schürze mag für viele Arbeiten in einer Fleischerei oder einem Fachgeschäft für Wurstwaren ausreichen. In einem Schlachthof bietet sie allerdings zu wenig Schutz. Der Grund: Ein Stechschutz ist hier nicht eingebaut. Der Schutz umfasst nur das Abbrausen des Bodens mit Wasser und das Reinigen der verschmutzten Tischflächen und Arbeitsgeräte. Ein Fleischer im Supermarkt könnte mit einer PU-Schürze vorbereitetes Fleisch zu Hackfleisch oder Gulasch verarbeiten. Mehr aber nicht. Beim Ausbeinen müsste er eine Stechschutzschürze anlegen. Diese verhindert beim Abrutschen des Messers an einem Knochen, dass jemand sich verletzt.
 
Stechschutzschürzen bestehen aus einem speziellen Ring-Gewebe, das undurchdringlich ist. Oft sind es kleine Kettenglieder aus Metall, die dicht an dicht zusammengefügt werden. Die daraus gefertigten Schürzen und Handschuhe können ein beträchtliches Gewicht haben. Solche Schutzkleidung erfordert daher einen starken und sicheren Halt. Dieser kann durch einen Hüftgurt und eine Kreuzberiemung gegeben sein. Die dafür notwendigen Gurte kaufen unsere Kunden separat. Zusätzlich zur Stechschutzschürze trägt ein Fleischer im Schlachthof oft Stechschutzhandschuhe.

Eine lohnende Investition in Stechschutz

Mancher Hersteller bietet seine Stechschutzschürzen in verschiedenen Typen an. Auch das Schürzen-Format kann sich unterscheiden. Farben spielen jedoch keine große Rolle bei diesem Material. Die verwendeten Metalle werden nicht eingefärbt. Der Kostenfaktor einer Stechschutzschürze ist beträchtlich. Doch in der Regel handelt es sich um eine einmalige Anschaffung. Diese amortisiert sich schnell. Abgesehen davon lohnt sie sich, denn wenn es zu einer Verletzung kommt, ist diese entsprechend der scharfen Schlachtmesser schwerwiegend. 
 
Der zweite Vorteil einer Stechschutzschürze aus kleinen Metallgliedern ist, dass man diese durch Abspritzen rückstandsfrei reinigen kann. Das rostfreie Edelstahl-Ringgeflecht ist relativ bewegungsfreudig und flexibel. Es verlangt wegen seines Eigengewichtes eine passende Kreuzberiemung. Diese muss einigermaßen breit sein, um an den Schultern nicht einzuschnüren. Außerdem sollte die Kreuzberiemung robust genug ausfallen, um das Gewicht der Stechschutzschürze zu halten. Statt Sicherheitsklassen weisen Stechschutz-Schürzen oft eine EN-Zertifizierung und ein CE-Prüfzeichen auf. Die entsprechenden europäischen Normen für persönliche Schutzausrüstungen sind EN 420, EN 1082-1 und EN 13998. Sowohl das Material als auch die Fertigungsqualität werden beim Hersteller überprüft. Dass keine weiteren Sicherheitsklassen - wie beispielsweise bei Berufsschuhen - ausgewiesen werden, ist nicht ungewöhnlich.



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