Schlachtereibedarf & Metzgereibedarf

Schlachtereibedarf 

In einem Schlachthof, einer Zerlegerei der fleischverarbeitenden Industrie oder einer Fleischerei sind zahlreiche Arbeiten mit tierischen Rohprodukten zu tätigen. Oftmals sind diese Arbeiten in flottem Tempo auszuführen. Vom Herstellen von Bratwürsten über das Räuchern von Schinken bis hin zum Entbeinen eines halben Schweines reichen die vielseitigen Tätigkeiten. Was hinter den Kulissen der Fleischtheke eines Supermarktes abläuft, bekommen die Kunden vorne am Tresen meist nicht mit. Auch dort wird angeliefertes Fleisch portioniert oder zu Hackfleisch weiterverarbeitet. 
 
Ohne die nötigen Spezialwerkzeuge und eine angemessene Schutzbekleidung wird man in einem Zelegebetrieb, im Schlachthof oder einer Hofschlachterei für Biofleisch nicht sicher und verletzungsfrei arbeiten können. Blut, Fett und Wasser sind die Flüssigkeiten, mit denen die Bekleidung es zu tun bekommt. Daher sind als Minimum Schürzen aus wasserfesten Materialien angezeigt. Außerdem werden durchschnittsichere und durchstichresistente Arbeitshandschuhe benötigt. Gummistiefel und wärmende Arbeitshosen sind wegen des Aufenthalts in Kühlräumen ohnehin notwendig. Diese Kleidungsstücke sind aber nicht unbedingt berufsspezifisch. Sie finden sich daher in unseren Sortimentern über Berufsbekleidung oder unter den PVC-Nitril-Stiefeln. Auf größtmögliche Sicherheit am Arbeitsplatz zu achten, ist wegen der hohen Verletzungsgefahr in Schlachtereien und Zerlegebetrieben in besonderem Maße erforderlich. 
 
Besondere Gefahren sind in Großküchen, Schlachthäusern, in der fleischverarbeitenden Industrie oder bei Zerlege- und Auslösearbeiten von Wild zu erwarten. Die gefährlichsten Werkzeuge sind dabei als Enthäutemesser, Kreis-, Rund- oder Stoßmesser, Spalter bzw. Hackmesser oder Ausbeinmesser zu klassifizieren. Auch der Messerwechsel an einer Wurst-Schneidemaschine kann bei unsachgemäßer Handhabung Gefahren für Leib und Leben bergen. Die Verletzungsgefahr erhöht sich immer, wenn
  • das Ausbeinmesser in Richtung auf den Körper geführt werden muss 
  • die notwendige Sachkenntnis fehlt oder Fahrlässigkeit im Spiel ist
  • ein erhöhter Kraftaufwand zum Zerteilen von Fleisch nötig wird, zum Beispiel beim Spalten von Knochen
  • große räumliche Enge in einem Zerlegebetrieb herrscht
  • der Schlachter durch seine ungeschickte Körperhaltung Gefahren maximiert
  • oder das zu bearbeitende Material zäh oder besonders glitschig ist.
Außerdem ist zu beachten, dass frisches Schlachtgut mit tierischen Keimen und Medikamenten - z. B. Antibiotika und Mastmitteln - belastet ist. Diese können ebenfalls für den Menschen gefährlich werden. Insbesondere kleinere oder größere Wunden sind gefährdet, mit gefährlichen Keimen belastet zu werden. Daher ist die Verhütung solcher Wunden - auch der kleinsten - das oberste Gebot am Arbeitsplatz. Wer ohne Stechschutzhandschuhe und eine durchstichsichere Arbeitsschürze ans Werk geht - zum Beispiel als Wilderer - gefährdet sich in hohem Maße.



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